Kletterfotoausstellung in Bayreuth!

05.04.18

Der Fotograf und Kletterer André Verhülsdonk hat seine beiden Leidenschaften vereint und eine Serie von Kletterbildern erstellt. Herausgekommen ist dabei die Arbeit „Chasing Lines“ mit Bildern, auf denen er die Kletterer wie auf einer Bühne inszeniert. Die Ausstellung ist ab Samstag, 7. April bis zum 16. Juni 2018 im Baensch-Studio (Imhofstraße 6) in Bayreuth zu sehen. Bei der Vernissage am 7. April ab 16 Uhr sind der Fotograf sowie einige der fotografierten Kletterer anwesend. In einem Interview plaudert André ein wenig aus dem Nähkästchen, wie die Bilder entstanden.

André Verhülsdonk

In deiner Ausstellung zeigst du Kletter- und Boulderbilder. Wie bist du auf das Thema gekommen?

André Verhülsdonk: „Ich klettere ungefähr genauso lange wie ich fotografiere, aber die meisten Kletterbilder fand ich langweilig, weil sie rein dokumentarisch waren. Mich interessiert meistens nicht, wer wann welche Route klettert, sondern viel mehr, welche Emotionen und welche Leidenschaft dahinter stecken. Das versuche ich mit meinen Bildern zu transportieren.“

Leute, die deine Bilder ansehen, beschreiben sie oft als mystisch, märchenhaft oder bühnenhaft. Wie kreierst du diesen Effekt?

André Verhülsdonk: „Das mache ich, indem ich die Linie wie eine Bühne inszeniere, auf der sich der Athlet ausleben kann. Dafür setze ich viel farbiges Licht und analoge Effekte während des Shootings ein: In manchen Bildern habe ich zum Beispiel mit Chalk eine Nebelatmosphäre geschaffen.“

Nach welchen Kriterien hast du die Sportler für deine Fotoserie ausgesucht?

André Verhülsdonk: „Sie klettern alle aus Leidenschaft, haben aber ganz unterschiedliche Motivationen. Quasi vom Erlebniskletterer bis zu Ergebniskletterer. Der eine genießt die schönen Bewegungen oder die Landschaft und ein anderer probiert immer wieder den selben Zug, bis er eine Route schafft. Mich fasziniert es einfach, wenn Leute mit Leidenschaft bei der Sache sind.“

Wer sollte sich die Ausstellung unbedingt ansehen?

André Verhülsdonk: „Die Ausstellung richtet sich an alle, die sich fürs Klettern und oder für Fotografieren interessieren. Vor allem Leute, die – wie ich damals – nur wenig von Kletterbildern berührt werden, können sich überraschen lassen, wie ästhetisch man Felsen inszenieren kann.“

Kletterer in der Frankenjura-Route ´Bacchus´ (8+) am Felsendom im Wiesenttal (Bild: André Verhülsdonk)

Die Ausstellung ist bis 16. Juni immer donnerstags von 18 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Wer zu einem anderen Zeitpunkt, beziehungsweise mit einer Gruppe oder Schulklasse kommen möchte, kann mit Nicole Richwald unter 0176/50161973 einen Termin vereinbaren.


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