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Trubachtal-Wanderweg

Die Schlöttermühle samt Dachlwand im Oberen Trubachtal

Länge 19 km
Dauer: 5 h
Höhenunterschied: 150 hm
Schwierigkeit: mittel
Kinderwagengeeignet: nein
Jahreszeit: FrühlingSommerHerbstWinter
Wegeart  
Straße: 25%
Forstweg: 50%
Pfad: 25%
Waldanteil: 30%
Wegmarkierungen: allgemein quer blau

Ferienwohnung, Zimmer

Ferienwohnungen/ Gästezimmer Hannelore Müller

Leienfels 8
91278 Pottenstein

Günstige und gemütlich eingerichtete Ferienwohnungen in Leienfels!

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Pension, Hotel, Restaurant

Gasthof Drei Linden ***

Bärnfels - Dorfstraße 38
91286 Obertrubach

Hervorragende Küche (bis 21.30 Uhr) und Übernachtungsmöglichkeiten mitten im Kletter- und Wandergebiet!

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Pension, Restaurant, Zimmer

Gasthof-Pension ´Zum Signalstein´

Hundsdorf 6
91286 Obertrubach

Gut und preiswert Essen und Übernachten - in idyllischer Lage am Rande des Trubachtals.

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Beschreibung

Der 19 Kilometer lange, sehr abwechslungsreiche Wanderweg zählt zu den schönsten Wanderstrecken der Fränkischen Schweiz. Er beginnt an der Quelle der Trubach am südlichen Ortsrand von Obertrubach und führt über Egloffstein und viele kleine fränkische Dörfer bis nach Pretzfeld.

Da die Wegstrecke meist direkt am Fluss liegt, begleitet das Wasser Augen und Ohren auf Schritt und Tritt. Auch darüber hinaus offenbart sich auf der gesamten Wegstecke durch die vielen Ritteranwesen und Mühlen am Wegesrand, wie sehr die Trubach über Jahrtausende das Landschaftsbild des Tals geprägt hat.

Für den Rücktransport zum Ausgangsort Obertrubach verkehrt zwischen Pretzfeld und dem Rathaus von Obertrubach mehrmals täglich die Regionalbuslinie 222 (Forchheim/Gößweinstein), zusätzlich vom 1. Mai bis 1. November an Wochenenden der Wildpark- und Trubachtalexpress. Weitere Informationen sind unter www.vgn.de oder im Rathaus in Obertrubach erhältlich.

Zufahrt

Über Gräfenberg, Pegnitz oder Egloffstein nach Obertrubach. Im Ort am Rathausparkplatz parken.

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt an der Trubachquelle, am südlichen Ortsausgang der Ortschaft Obertrubach. Mit der aufgehenden Sonne im Rücken führt unser Weg nach Westen. Allein zehn ritterliche Ansitze liegen oder lagen entlang der Wegstrecke. Dabei werden die Burgen in Egloffstein, Hundshaupten, Hagenbach und Pretzfeld noch heute zum Teil von alten Adelsfamilien bewohnt. Zu sehen sind die Burgruinen Wolfsberg und Dietrichstein. Steigt man auf den einen oder anderen Berg, so findet man noch immer Wälle und Reste von Mauern ehemaliger Siedlungen.

Als weiteres Wahrzeichen klapperten entlang des Bachs auch 19 Mühlen mit einprägsamen Namen wie Schlöttermühle, Hammermühle und Haselstauden, die der Landschaft zu ihrem Bild verhalfen. Entlang des Weges ließ der Fränkische-Schweiz-Verein auf Ritterschildern Hinweise zur Geschichte anbringen.

Wem die 19 Kilometer lange Strecke zu mühsam ist, kann auch nur Etappen bestreiten. Und dann einen Aufstieg aus dem Tal, beispielsweise auf die Burgruine Wolfsberg oder den Signalstein (582m) wagen. Gegenüber des Weilers Haselstauden lohnt ein kleiner Umweg auf den Burggrafenstein, eine abgegangene Burganlage, von der aus sich eine herrliche Aussicht ins Mittlere Trubachtal bietet.

Mittelpunkt des Trubachtales ist der Luftkurort Egloffstein mit seiner weit aufragenden Burganlage. Das dort auch heute noch ansässige Adelsgeschlecht war viele Jahrhunderte in der südlichen Fränkischen Schweiz bestimmend. Weiter talabwärts gelangen wir ab Schweinthal in das Untere Trubachtal.

Hier bieten sich Abstecher ins Schlehenmühler Tal, zum Wichsenstein oder zum Wildpark bei Hundshaupten an. Vorbei an kleinen Dörfern erleben wir Obstgärten, die gerade zur Blütezeit im Frühjahr wie aus dem Bilderbuch wirken.

Entlang des Weges gibt es in vielen Orten Gasthäuser mit gemütlichen Wirtsstuben, die zu einer Verschnaufpause bei einer frischen Maß Bier und einer Brotzeit einladen. Ab Zaunsbach wird das Tal dann etwas breiter, aber nicht uninteressanter. Denn jeder Ort in diesem Abschnitt, sei es Wannbach, Lützelsdorf oder Hagenbach, hat sein eigenes Flair, geprägt von einer sehr wechselhaften Geschichte. Bei Lützelsdorf lohnt sich der Aufstieg zur Ruine Dietrichstein und in Hagenbach treffen wir auf das mauerumgebene Schloss der Grafen von Seefried.

Dann aber grüßt schon recht bald aus Westen der Turm einer sehr schönen Barockkirche, der des Marktes Pretzfeld. Dieser Ort ist die Endstation unseres Wanderweges. Die Wiesent nimmt hier die Trubach auf. Für ihr Wasser aber ist die Wanderung noch lange nicht zu Ende.

Verlauf:

Obertrubach - Wolfsberg - Untertrubach - Egloffstein - Mostviel - Oberzaunsbach - Unterzaunsbach - Hagenbach - Pretzfeld

Informationen von

Verkehrsamt Obertrubach

Kommentare

Wandertante 31.08.15

Wir haben gestern die Tour gemacht und sind recht begeistert. Wunderschöner Weg, sehr gut beschildert. Die letzte Etappe von Oberzaunsbach bis Pretzfeld hat zwar nur einen Feld/Radweg und aus ist es mit schattenspendenden Bäumen, jedoch bietet sich hier ein wunderschöner Ausblick in den Forchheimer Raum.
Netter Hinweis: kurz vor Egloffstein findet man mitten im Wald an einem lauschigen Plätzchen Bier- und Limokästen im Bach. Ein Preisschild und eine Kasse ermundern richtig, sich mit einem kühlen Getränk eine Pause zu gönnen. Vielen Dank für diese nette Idee an die Thuisbrunner Lamahütte!

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