Frankenjura.com - Druckausgabe © 20.10.20

Von der Ludwigshöhle nach Oberailsfeld

Länge: 8 km
Dauer: 2,5 h
Jahreszeit: FrühlingSommerHerbst
Straße: 30%
Forstweg: 30%
Pfad: 40%
Waldanteil: 50%
frankenjura.com

Infos zu Wandern und Freizeit im Frankenjura unter www.frankenjura.com

Informationen von: Gemeinde Ahorntal

Normale Kartenhöhe Doppelte Kartenhöhe

© OpenStreetMap-Mitwirkende

Beschreibung

Die lohnende Rundwanderung führt von der Ludwigshöhle über den aussichtsreichen Kammweg, durch das Schneiderloch und vorbei an der Theresienruhe, der Bärenbrücke und dem Rennerfels nach Oberailsfeld mit seiner barocken Pfarrkirche St. Burkhard. Der Rückweg zum Ausgangspunkt erfolgt dann über die Burg Rabenstein mit ihrer Falknerei, den Aussichtspunkt Parasol, die Erweinsruh und die Sophienhöhle.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz über einen Steg hoch zur Ludwigshöhle. Das mächtige Höhlenportal ist frei zugänglich und lädt zum kurzen Verweilen ein. Der Name leitet sich vom Bayernkönig Ludwig ab, der mit seiner Gattin Theresia im Jahre 1830 hier die Gegend besuchte - die Bezeichnung Promenadenweg zeugt noch heute davon.
Nach Verlassen der Höhle am oberen Ausgang geht es noch 100 m geradeaus. Mit der Markierung ´blaues Kreuz´ steigt der Weg dann stetig an. Oben am Kammweg sind die Wanderer nun bei 460 m ü.M. angelangt, gleichzeitig der höchste Punkt des Weges. Der Markierung folgend bieten sich immer wieder Blicke auf Burg Rabenstein und die Neumühle im Talgrund. Der Wandersteig führt nun durch das Schneiderloch, dessen Name aus der Zeit des 30jährigen Krieges stammt.
Anschließend folgt der Abstieg in das Ailsbachtal. An der Theresienruhe vorbei erreicht man die Bärenbrücke und den Rennerfels. Dieser ist benannt nach dem gräflichen Förster, der 1897 eine Straße durch das Tal baute.
Wir überqueren diese und am Steg den Ailsbach. Langsam steigt der Weg wieder etwas an. Nach dem Durchgang durch bizarre Felsen geht es nun rechts bergauf. Bald erreicht man einen Kammweg, bei dem aufgrund einiger Abzweige gut auf die Markierung zu achten ist. Nach dem Abstieg in den Talgrund sieht man bereits Oberailsfeld.
Es gibt gute Gründe, die Wanderung in diesem traditionsreichen Ort zu unterbrechen. Zum einen die Besichtigung der Pfarrkirche St. Burkhard, erbaut im Jahre 1769 und im Innern ausgestattet im Rokokostil. Zum anderen eine Einkehr, bei der man sich für den weiteren Weg stärken kann. Hier im Ort gibt es auch den Markierungswechsel, ab jetzt gilt der ´grüne Punkt´.
Vorbei an der Kirche geht es nach dem Ortsende leicht bergan, über einen Feldweg erreicht man den Fuchshof und anschließend die Gemeindestraße. Dieser folgen die Wanderer 400 m bis zur Einfahrt der Gutsschenke. Rechts den Weg hinab bis zum Vorplatz der Burg Rabenstein, die zu einer Besichtigung einlädt. Empfohlen ist auch ein Besuch der Falknerei, die in den Sommermonaten täglich (außer Montag) eine Flugvorführung bietet.
Anschließend geht es nun 150 m am Parkplatz entlang bis zum Abzweig Sophienhöhle. Diesem Weg folgend kommt man nach 600 m zum Aussichtspunkt Parasol mit herrlichem Blick auf das Ailsbachtal und die Burg Rabenstein. Der Endspurt beginnt nach den Treppenstufen bei der Erweinsruh (benannt nach dem Grafen von Schönborn) und den Felsen bei der Sophienhöhle. Nun geht es nur noch abwärts bis zum Talgrund, wo man schließlich die Staatsstraße und somit den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht.

Einkehrmöglichkeit in Oberailsfeld

Verlauf

Talparkplatz Sophienhöhle - Ludwigshöhle - Schneiderloch - Theresienruhe - Bärenbrücke - Rennerfels - Oberailsfeld - Burg Rabenstein - Aussichtspunkt Parasol - Erweinsruh - Sophienhöhle - Talparkplatz Sophienhöhle

Zufahrt

Aus dem Ailsbachtal über Oberailsfeld oder Kirchahorn zum Talparkplatz "Sophienhöhle".