Frankenjura.com - Druckausgabe © 21.02.24

Wald und Felsen

Länge: 16 km
Dauer: 4,5 h
Jahreszeit: FrühlingSommerHerbstWinter
Straße: 5 %
Forstweg: 30 %
Pfad: 65 %
Waldanteil: 100 %
Laufrichtung: im Uhrzeigersinn
frankenjura.com

Infos zu Wandern und Freizeit im Frankenjura unter www.frankenjura.com

Informationen von: DIE NATURFÜHRERIN, www.wandernmalanders.de

Normale Kartenhöhe Doppelte Kartenhöhe

© OpenStreetMap-Mitwirkende

Beschreibung

Tageswanderung, die dem geübten Wanderer die im südöstlichen Veldensteiner Forst versteckten Felsriffe erschließt. Trotz guter Beschilderung: Wanderkarte einpacken. Besonders schön im Winter, wenn die Felsen durch Schnee und Eis herauspräpariert werden oder im Sommer, wenns außerhalb des Waldes zu heiß für Sport ist. An den Rändern der breiten Forstwege entdeckt das geübte Auge Seltenheiten wie das Tausengüldenkraut, den Gelben Eisenhut, die Tollkirsche oder verschiedene Waldorchideen. An den Felsen heften sich Farne wie der Braune und Schwarze Streifenfarn, die Mauerraute, der Tüpfelfarn oder sogar die Hirschzunge. Besonders Glückliche entdecken vielleicht im Fichtenforst das Grüne Koboldmoos. Achtung: Die Maximiliansgrotte hat von November bis April wegen Fledermausschutz geschlossen. Öffnungszeiten des Gasthofs Grottenhof vor allem in den Wintermonaten besser vorher abklären.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Hohe Tanne bis zum Felslabyrinth Sackdilling mit der Markierung „Grüner Querbalken“. Ab Sackdilling durchs Felslabyrinth, vorbei am Großen und Kleinen Bauernloch und bis zur Maximiliansgrotte mit dem „Gelben Querbalken“ (auch bekannt als alter Exkursionspfad). Im Wellucker Wald winden wir uns nacheinander durch den Brentenfels, vorbei am Naturwaldreservat Mannsberg, dann durch die Pilzfelsenlandschaft des Hollederberges und über die Weißingkuppe. Nach gut 3 Stunden, 12 km Wanderung und geschätzten 1500 verbrauchten Kalorien ist eine Einkehr im Grottenhof empfehlenswert. Ab der Maximiliansgrotte/Grottenhof bis zur Eichenkreuzhütte mit dem „Roten Kreuz“ (Erzweg), ab der Eichenkreuzhütte mit dem Eichkatzl zurück zum Ausgangspunkt. Der Rückweg hält auch noch einige Highlights aus der Karstlandschaft bereit: die Durchgangshöhle der Vogelherdgrotte, die Felsriffe des Schlawackenberges, den imposanten Felsturm des Rabenfels und die Parasolfelsen im Wald.

Verlauf

Parkplatz Hohe Tanne – Felslabyrinth Sackdilling – Brentenfels – Naturwaldreservat Mannsberg – Hollederberg – Weißingkuppe – Maximiliansgrotte & Grottenhof – Vogelherdgrotte – Rabenfels – Parasolfelsen – Eichenkreuzhütte – Hohe Tanne

Zufahrt

Die Wanderung beginnt am Parkplatz 'Hohe Tanne' nahe der Ortschaft Auerbach.