Freilaufende Hunde, Sonnenbad und Lagerfeuer: Gernerfels bis auf Widerruf gesperrt
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TrewwRoc am 09.05.26
Achtung! Man muss sich ja auch nur anschauen wie am Hartenstein trotz Absperrung des Waldbereichs Hängematten gespannt werden und die“Kleinen“ Holziglus bauen. Einfach unbelehrbar!
MarcoA am 08.05.26
Achtung! Über 50% der Flächen in Bayern sind im Privatbesitz. Das wir alle dort klettern dürfen ist ein Entgegenkommen der Bewohner über die gesetzlichen Regeln hinaus. Versteht sich von selbst (oder eben nicht) das wir alle aufpassen müssen, uns das nicht zu verscherzen. Menschen, die uns nicht cool finden sind keine Spießer. Die leben da und lassen uns machen, solange wir niemandem auf den S... gehen. In der Boulderhalle gibts auch Regeln. Da fliegst du raus, wenn du dich nicht dran hälst. Einfach ein bisschen netter sein, emphatischer und nicht so selbstverliebt. Das macht alles so viel einfacher.
LeeMajors am 06.05.26 (bearbeitet am 07.05.26)
Es ist wirklich zum Mäuse melken und kaum zu glauben. Vielleicht hat der ein oder andere gerade das aktuelle Video von Cedric Lachat zu genau dem Thema geschaut (The future of climbing https://www.youtube.com/watch?v=2dDD-d4_Sc8). Der Fall hier bestätigt leider mal wieder meine These, dass die Mehrheit für ein Fehlverhalten von Wenigen leiden muß. Die hier erwähnte Gruppe liest weder Hinweistafeln noch schaut sie Lachat-Videos, denke ich. Der einzige Weg, den ich sehe, ist in unserem freiheitsliebenden Sport der uncoolste: Man muß andere auf ihr Fehlverhalten explizit hinweisen! Auch auf die Gefahr hin als Spießer wahrgenommen zu werden. Hab ich z.B. letztens am Weißenstein gemacht, wo die JBL Box wummerte und nervte. Oh Mann, der schöne Gernerfels. Ich kann die Besitzer indes mehr als verstehen. Genug ist irgendwann genug.
Hannes Huch
Flo H. am 05.05.26
Sehr schade. Ich hoffe sehr, dass das Klettern dort in Zukunft wieder möglich ist.
bk2002 am 05.05.26
Sehr traurig aber absolut nachvollziehbar! Danke an die netten Eigentümer, die das Klettern bisher geduldet haben!
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ahofmann am 11.05.26
@ MarcoA: Wir haben - bei Einhaltung der gesetzlichen Regeln - erst mal das in der Verfassung und in Gesetzen verbriefte Recht die Natur zu betreten; dabei ist es gleichgültig, wem das Grundstück gehört. Am Gernerfels gilt das aber so nicht, weil das mitten im Ort ist.
Das Recht ist das eine, das respektvolle Miteinander fernab von irgendwelchen Gesetzen ist das andere. Und darauf kommt es an!
An der Hartensteiner Wand stellt sich das für mich anders dar: Dort wurde - entgegen der eigentlich gültigen gesetzlichen Regelungen - eine Regelung in den Wald gehangen, die aus meiner Sicht nur teilweise Respekt verdient. Parkregelungen, das Klo am Friedhof benutzen ... alles ok. Was aber das "Verbot" von Kletterkursen angeht oder die Trassierungen - da hört mein Verständnis auf. Das Flatterband ist an sich schon zweifelhaft, es flattert aber auch noch vollkommen verranzt durch den Wald. Das scheint egal zu sein, aber wenn spielende Kinder ein paar Holzstöcke zu einem Iglu zusammenstellen, ist das respektlos? Wenn sich jemand wirklich um den Waldboden sorgt, schaut das anders aus.
Und wenn ich vom "Blockwart" des Felsens angeschrien werde, weil ich unter der Woche bei leerem Felsen dort einen Kurs mache, dann trägt das nicht zu dem guten Miteinander bei, das von mir als Kletterer verlangt wird. Wenn er mir erklären würde, was ihn an Kursen stört, könnte ich verstehen, warum das an allen anderen Felsen statthaft ist, aber an diesem hier nicht. Denn: Nach meinem Verständnis verhalte ich mich respektvoll, weil wir mit unserem Kurs leise sind, nichts da lassen usw.