Höhlenweg
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tz (nicht verifizierter Kommentar) am 01.10.01
...tja, jeder hat da andere ansichten. aber diese diskussion ist doch so alt wie die sportliche kletterei an sich, oder? ..ich persönlich bin der meinung der eine oder andere haken schadet doch nicht bevor vielleicht was passiert. wobei diese einschätzung natürlich subjektiv ist und sicherlich damit was zu tun hat, aus welcher "kletterdekade" man kommt... ..außerdem muß das kein kompromiss o.ä. - ergo "schlecht" - sein (den erstbeher fragen), weil die route schon älter sein kann und die einstellung des erstbegehers zum absichern oder zum klettersport sich evtl. im lauf der zeit geändert hat... ..ist nicht die sanierung von wegen mit zementierten haken schon eine veränderung der route? ich meine ja.... also, was ist damit? wer nimmt sich denn das recht raus zu bestimmen, wieviel haken, wie, wo, warum etc. dann müßt ihr schon so ein art gremium (sven..) schaffen, das ein auge über die routen und massive hat... ...im gebirge ist die diskussion schon länger im gange. da wird mit superneuen reibungsschuhen geklettert, mit seilen die elephanten halten und uiaa geprüften helmen und gesichert wird an haken die du am finger rasziehen kannst sowas hirnrissiges - dann gleich mit hanfseil und bastschuh bitte...aber ok, ich schweife ab... - gehört nicht ins FJ... oder vielleicht doch...?
Sven König (nicht verifizierter Kommentar) am 01.10.01
Das sehe ich anders! Natürlich gibt es Schlimmeres auf dieser Erde, wenn Manfred Singer einen zusätzlichen Haken setzt. Auf der anderen Seite gibt es genauso wichtigeres, als jede Tour im Vorstieg klettern zu müssen.
Wie soll das dann weitergehen? Wenn jeder das Recht hat, in beliebigen Routen beliebig viele Haken zu setzen, wird das chaotische Ausmaße annehmen.
Die Regelung, vor derartigen Aktionen unbedingt die Einverständnis des Erstbegehers einholen zu müssen, ist ein Kompromiss. Dadurch ist es unter bestimmten Umständen möglich, die Absicherung einer Route zu verbessern. Diese Regelung wird aber genauso verhindern, dass klassische Linien, also auch ein Stück fränkischer Kletterkultur zerstört werden.
tz (nicht verifizierter Kommentar) am 01.10.01
..setz doch einfach den haken..kinder hin oder her. ich kenne die route nicht, aber mach doch einfach und/bzw frage den erstbegeher wenn möglich voher. ansonsten haken rein, es gibt schlimmeres und die menschheit hat wahrlich größere probleme als ein haken mehr oder weniger in einem "stück" fels...
Hannes (nicht verifizierter Kommentar) am 30.09.01
EINSPRUCH!!! wenn dir der erstbegeher (und nur der!) nicht definitiv grünes licht gibt, dann lass bitte die finger davon!!! ein einfaches posting (von dem man vielleicht noch hofft, dass es keiner liest) reicht so als rechtfertigung sicher nicht aus. kinder, und seien es noch so viele, wohl auch nicht.
Manfred Singer (nicht verifizierter Kommentar) am 29.09.01
Obwohl diese Route zwischen Tschernobyl und Silberweg etwas "eingeklemmt" ist finde ich sie sinnvoll und lohnend. Leider ist der Abstand zwischen 2 und 3 Haken so groß daß man/frau auf den Boden fällt. Da ich wegen der Kinder häufiger an die gelbe Wand komme würde ich gerne noch einen Haken einbohren. Wer einsprüche dagegen hat möge sie hier vorbringen oder für immer schweigen.
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michl (nicht verifizierter Kommentar) am 01.10.01
die route ist sicher schon älter und es wird nicht so leicht sein den erstbegeher zu finden. ich ruf mal bei den "alten" an und frag. wenn ich was rauskrieg schreib ichs hierher. grundsätzlich ein guter gedanke, der abstand zwischen 2 u 3 bedeutet bei sturz schon nen riesen abgang, wahrscheinlich grounder. @tz:zu dem problem klassiker: hier sollten meiner meinung nach nur schlechte haken gegen neue ausgetauscht werden. es wäre ein armutszeugnis, touren die unter viel schlechteren voraussetzungen (ausrüstung, training) geklettert wurden im nachhinein mit mehr haken auszustatten.