Norisweg
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Manfred (nicht verifizierter Kommentar) am 17.07.11
Es gibt bessere Klassiker, aber es ist eine der längsten Touren der Fränkischen.
Vom Wasserspeicher links die Rinne hinunter in den Sumpf und die Brennessel. Die Route ist überwiegend zugewachsen. Man steigt am rechten Wandfuß ein. 1 BH-Plättchen. Dann über ungesichertes grasiges Band zu Riss. Hier kann man etwas klettern bis zum Ende des Risses,(3-4BH) dann nach links zu Wandbuch (leider verrottet). Rechts davon über den Wulst in den Buschwald (5m). Dann über Gras ohne Griffe zu großem Band. (1SL). Sehr schöner Stand.
Jetzt links im Riss (3BH) ca. 6+ schöne Kletterei danach wieder moosige Aufschwünge ohne Haken (aber Sicherungsmöglichkeiten) bis zum Gipfelaufbau. Diesen von rechts angehen dort ist 1 rosti und ein Plättchen da nochmals kurz 6-. (2SL) Dann steht man am Gipfel. Nach hinten über kurze 1er Stelle ablaufen. Entweder nach rechts die Scharte hinunter und über Zaun zum Wasserspeicher oder nach links. Dort ist am Ende eine kurze Steilstelle mit Fixseilen, zurück zum Einstieg.
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Jeni am 28.06.26
Nach längerer Hitze- oder Trockenperiode ist der Einstieg diese kleinen fränkischen Abenteuers sogar trocken.
Im sanierten Zustand ist die Sicherung recht manierlich und objektiv ungefährlich, wer optional noch was dazu legen möchte, ist mit Keilen und evtl. ein paar Schlingen ausreichend ausgerüstet für eine der längsten Routen der Fränkischen mit alpin angehauchtem Erlebnis.
Dass auch Dreck und Bewuchs geboten sind, sieht man ja schon von unten, es sind aber durchaus auch schöne Klettermeter dabei, sogar eine Art Kriechband im unteren Teil. Zwecks Seilverlauf und Kommunikation ist der 1. Stand schon auf Höhe des leider vergammelten Wandbuchs sinnvoll (Ring+ 2 Schlaghaken), sofern ein Seilpartner dabei ist.
Obenraus steckt aktuell ein Fixfriend, so dass man den Ausstieg eigentlich nicht verfehlen kann. Nach dem verdienten Gipfelerlebnis ist sogar der Abstieg vorbildlich eingerichtet und die Abkühlung in der Pegnitz nicht weit. Ruhig mal machen!