Ab Donnerstag spannend, Tief mit Schnee und Regen
Wer wissen will, wie das Wetter heute und in den folgenden Tagen im Frankenjura wird, findet hier genaue Infos dazu.
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Wir wünschen sonnige Tage!

Frostiger Vormittag am Röthelfels (Bild: Julian Söhnlein)
Wettermeldung von Stefan Ochs (Mo 05.01. 12:44)
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Hallo!
Bis einschließlich Mittwoch tut sich bei unserem Wetter noch nicht viel. Es ist wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen. Gelegentlich schneit es geringfügig. Am Tag bis maximal -1, nachts bis unter -10 Grad. Die schwachen Winde wehen aus Südwest bis Süd.
Und dann wird es spannend. Ein kräftiges Tief zieht von der Bretagne kommend über nach Deutschland nach Osten. Es bringt einen Schub feuchtmilder Atlantikluft mit. Dadurch beginnen voraussichtlich ab Donnerstagnachmittag leichte Schneefälle. Die Niederschläge werden dann am Freitag kräftiger. Falls sich die mitgeführte mildere Luft in tiefen Schichten deutlich bemerkbar machen sollte, geht der Schneefall vorübergehend in Regen über bei Temperaturen bis +4 Grad. Sicher ist das aber nicht, es gibt auch Varianten, bei denen bei Temperaturen um 0 Grad ausschließlich Schnee fällt. Da können dann durchaus 15-20 cm Neuschnee zusammenkommen. Je nach Zugbahn bleiben die Winde schwach (südliche Variante) oder frischen stark aus Südwest auf (nördliche Variante).
Rückseitig zieht das Tief einen Schwall skandinavischer Kaltluft zu uns herein. Es schneit am Samstag zeitweise und die Temperaturen sinken je nach Wettermodell auf 0 bis -10 Grad.
Für den Sonntag sieht es nach einem massiven Vorstoß milderer Atlantikluft aus mit Niederschlägen, die von Schnee in Regen übergehen. Damit beginnt dann eine milde Südwestwetterlage. Davon abweichend verliert dieser sonntägliche Warmluft-Vorstoß beim IFS-Wettermodell (bestes konventionelles Modell) über Deutschland an Kraft, kann die Kaltluft nicht richtig ausräumen und letztlich geht das dann in eine sehr kalte Ostwetterlage über. Intuitiv kommt einem diese IFS-Variante nicht plausibel vor. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die KI-Wettermodelle da absolut nicht mitspielen, weil sie eben wie ein Mensch die gewöhnlichen Entwicklungsvarianten favorisieren.
Wetterochs
Meldung von www.wettermail.de