Story

Kulthöhlen, Felsturmopferplätze und Sagenberge: neuer Wanderführer von B. Pabst

von BPabst - 10.09.22

Wer die Gebiete der Aborigines in Australien oder der Navajo in Nordamerika besucht, wird allenthalben mit heiligen Orten an Felsen oder Höhlen konfrontiert. Für den Besucher der Frankenalb erscheint so etwas als eine ferne, exotische Welt. Doch so fern ist sie nicht: Man muss nur 2-3 Jahrtausende, mancherorts auch ein paar Jahrzehntausende in der Zeit zurückgehen und man stößt auf ganz ähnliche Verhältnisse.

Unter dem Titel ‚Geheimnisvolle Pfade Fränkische Schweiz (mit Hersbrucker Schweiz)‘ unternimmt das neue Wanderbuch von Bernhard Pabst, erschienen im Bruckmann Verlag, diese Zeitreise und führt die Naturfreunde zu heute meist völlig vergessenen Orten, die für die Menschen ferner Zeiten eine ganz besondere Bedeutung hatten: zu Höhlen und Felsdächern, die Neandertalern und späteren Steinzeitjägern Schutz und Zuflucht boten, zu den Kulthöhlen der ersten Siedler in der Jungsteinzeit, zu Felstürmen und schaurigen Schachthöhlen, an denen in der Urnenfelderzeit geheimnisvolle Rituale stattfanden, und zu den Gipfelheiligtümern, Fluchtburgen und Höhensiedlungen der Kelten.

Es illustriert zugleich, wie die heiligen Orte und Siedlungsplätze der Vorzeit später oft zu unheimlichen Orten wurden, von denen schreckliche Geistererscheinungen berichtet werden und um die sich ein reicher Schatz von Sagen rankt. So kann man zahlreiche magische Orte mit besonderer Aura kennenlernen, darunter über 130, die nie zuvor in der Wanderliteratur behandelt wurden.

Klettern ohne Auto - ein Erfahrungsbericht

von Ludwig Simek und Frankenjura.com - 26.07.22

Seilpartner gibt Windschatten: Gemeinsame Anfahrt zum Kletterfels

Der Nürnberger Jurist Ludwig Simek fährt regelmäßig zum Klettern in den Frankenjura, ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Dabei setzt er nicht auf den Fuhrpark seiner Seilpartner, sondern auf ein Rennrad. In einem Erfahrungsbericht zeigt Ludwig seinen Blick auf die...

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Einst Schulhaus, jetzt Ferienhaus

von Frankenjura.com - 19.07.22

Schon von Weitem kann man es sehen: von oben, direkt neben der Ruine Wolfsberg, blickt das Wolfsberghaus ins Trubachtal. Generationen von Wolfsbergern gingen hier zur Schule, nun ist das fast 90 Jahre alte Gebäude zum Ferienhaus „Wolfsberghaus“ umgebaut. 2019 kauften die Nürnberger Almut Linz und Dieter Steinhauer das denkmalgeschützte Anwesen. Von außen betrachtet wirkt es wie ein einziges großes Haus, obwohl es eigentlich zwei Häuser sind: die alte Vogtei aus dem Jahre 1657, die von den Eigentümern bewohnt wird, und das 1935 angebaute Schulhaus. Hier können nun Gruppen von bis 12 Personen ihren Urlaub verbringen. Eine große Wohnküche bietet alles, womit das gemeinsamen Kochen Spaß macht und an der vier Meter langen Tafel kann man den Tag gemütlich miteinander ausklingen lassen. Ein inspirierender Ort, an dem es auch Kunst und viel Ungewöhnliches zu entdecken gibt.

Alpen Film Festival in Pottenstein zu Gast

von Frankenjura.com - 06.07.22 (Advertorial)

Roger Schäli an der Eiger Nordwand

Das Alpen Film Festival geht mit fünf großartigen Bergfilmen auf Tour. Mit zwei der besten Alpinisten durch die sechs großen Nordwände der Alpen. Extremskifahren in steilen Nordkaren. Zu Gast bei Hüttenwirten in der einsamen Schobergruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Ein...

Sommerzeit: Badeseen in Nordbayern

von Frankenjura.com - 26.06.22

Fährmann mit wasserscheuem Gast

Die Sommerzeit beginnt! Für die heißen Wochen des Jahres haben wir die besten Badeseen und Weiher in Nordbayern recherchiert.

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Der Apollofalter flattert im Frankenjura

von Frankenjura.com - 26.06.22

Ungewöhnlich viele Apollofalter fliegen derzeit durch das Kleinziegenfelder Tal (Bild: Edmund Abel)

Etwas früher als im vergangenen Jahr flattert der Apollofalter in diesem Jahr im Kleinziegenfelder Tal. Erfreulich ist, dass an diesem einzigen Standort des gesamten Nördlichen Frankenjuras - Apollofalter im Kleinziegenfelder Tal - in diesem Jahr bislang ungewöhnlich viele Exemplare gesichtet wurden.

Wer den seltenen Falter fotografieren will, sollte dies bei möglichst kühlen Temperaturen versuchen, denn nur dann bleiben die seltenen Schmetterlinge länger auf Pflanzen oder Gesteinen sitzen, sei es zur Nahrungsaufnahme oder zur Eiablage. Und dennoch ist Eile geboten, denn die Flugzeit des Apollofalters ist sehr kurz und endet bereits nach wenigen Wochen.

Wir haben einen Steckbrief zum Apollofalter veröffentlicht und darin die wichtigsten Fakten zu dieser schönen, aber auch stark bedrohten Schmetterlingsart zusammengestellt.

Kletterfestival 2022: Interview mit Organisator Nils Beste

von Frankenjura.com - 08.06.22

Bild: Petzl | kletterfestival.com

Nils Beste von Petzl organisiert wie schon 2019 das Kletterfestival vom 16. Bis 19. Juni im Frankenjura. Der 39-jährige Bergführer aus Bad Tölz ist Mitarbeiter von Petzl Deutschland und zuständig für das deutsche Sportmarketing.

Kletterfestival Frankenjura – Der Countdown läuft

von Frankenjura.com - 01.06.22

Bild: Petzl | kletterfestival.com

Vier Tage lang schlägt das Herz der Kletterszene in der Fränkischen Schweiz. Nämlich vom 16. zum 19. Juni lädt Petzl Deutschland zum größten deutschsprachigen Festival in das Mekka des Klettersports. Mit dabei sind viele weltbekannte Stars der Szene, die ihr...