Länge 12 km
Dauer: 4 Std.
Höhendiff.: 440
Schwierigkeit: mittel
Kinderwagengeeignet: nein
Jahreszeit: FrühlingHerbstWinter
Wegeart  
Straße: 20%
Forstweg: 60%
Pfad: 20%
Waldanteil: 70%

© OpenStreetMap-Mitwirkende



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Beschreibung

Raffiniert gelegte Wanderung, oft auf selten begangenen Wegen: zunächst durch den interessanten Hangwald des Alten Rotenberg, später sehr abwechslungsreich und wurzelig um das Waldtal des Glasofen. Auf dem Rückweg kann man die interessante Waldvegetation des Hienbergs bestaunen - viel Schwarzwild!

Zufahrt

Man erreicht die Wanderung über die A9, Ausfahrt Schnaittach. Dann Richtung Simmelsdorf (einmal rechts abbiegen!). Nach etwa 2,5 km zweigt die Zufahrtsstraße über die Bahnlinie in den kleinen Weiler Au ab. Begrenzte Parkmöglichkeiten!

Wegbeschreibung

Wir nutzen zunächst die Zufahrtsstraße mit Markierung "gelbe 7". Nachdem wir die Bahnlinie und die Staatsstraße überquert haben, kommen wir auf den dort beginnenden Rundweg, der mit Rotring markiert ist, der Markierung, der wir fortan folgen. Wir nehmen die Forststraße, die sich nach links, leicht bergan, wendet. Wo sie in den Hochwald einbiegt, führt geradeaus ein Feldweg weiter, den wir nutzen (sowohl die in den Wald hinein führende Forststraße, als auch unser Feldweg tragen Markierung Rotring - dies sind die beiden Äste des Rundwegs!) Der Feldweg führt durch die Wiesen oberhalb der Staatsstraße und neigt sich später wieder dem Radweg neben der Staatsstraße zu, in den er schließlich einmündet. Etwa 50 Meter weiter biegt eine Forststraße nach rechts ab. Wir folgen ihr, in mäßiger, aber zunehmender Steigung, westwärts dem Alten Rotenberg hinauf. Nach etwa 15 Minuten biegen wir in einen Waldweg nach rechts, wenig später auf einen Pfad nach links ab. Der Pfad steigt sehr steil an und erreicht bald die Kuppen und Ränder des Alten Rotenbergs. Landschaftlich ist er ein einziger Genuss! Hier stoßen wir auf Frankenweg und westlichen Albrandweg, die mit Frankenweg-Emblem bzw. Rotstrich markiert sind. Wir biegen (mit Markierung Frankenweg / Rotstrich / Rotring) nach rechts ab und wandern den steilen Waldweg hinunter. Er mündet auf einem der Hanglinie folgenden Waldweg, der bald auf eine Forststraße führt. Wir folgen ihr leicht abwärts etwa 300 Meter, dann biegen wir nach halblinks ab (Markierung: Frankenweg / Rotstrich / DAV-Emblem / gelbe 7; Rotring führt geradeaus weiter und geht zurück zum Ausgangspunkt). Die nun folgende Passage durch das Waldstück des Glasofens ist außerordentlich schön und abwechslungsreich! Der Waldweg durchquert einige nasse Stellen, bietet aber oft schöne Blicke auf das unter uns liegende Waldtal und den gegenüber liegenden Hienberg. Faszinierend ist die Artenvielfalt und die botanischen Kostbarkeiten, die der Wald bietet. Nach einer guten Dreiviertelstunde erreichen wir eine Kreuzung. Hier biegen Frankenweg, Rotstrich, gelbe 1 und gelbe 9 nach halblinks ab. Wir aber nutzen den Laufer Hüttenweg und gehen mit Markierung DAV-Emblem, gelbe 1, 7 und 9 nach halbrechts. Der Waldweg führt in östliche Richtung und bietet viele schöne Blicke auf den Alten Rotenberg und das Waldtal des Glasofens. Es zweigen viele markierte Wege ab (gelbe 1 und 7, dann Rotring, dann Rotpunkt, anschließend gelbe 9, dann wieder Rotring), wir aber halten uns konsequent an der Markierung "DAV" fest. Eine halbe Stunde nach dem Abzweig vom Frankenweg erreichen wir die Tuchergruft (ca. 200 Meter vom Weg entfernt, mit Rotpunkt erreichbar). Unser Weg nimmt nun einen abschüssigen, wurzeligen Pfad, der nach etwa 10 Minuten ins Freie tritt. Vor uns liegt Simmelsdorf! Wir folgen dem Forstweg bis zu den ersten Häusern von Brand, wo wir nach rechts auf das Sträßchen abbiegen, das uns abschüssig bis zur Hauptstraße bringt. Dort biegen wir scharf nach links ab und durchqueren Simmelsdorf, vorbei am Schloss der Barone von Tucher. An der abknickenden Vorfahrt biegen wir nach rechts zum Bahnhof ab, den wir nach wenigen Minuten erreichen. Hier befindet sich eine Wirtschaft, die fränkische Küche anbietet und zum Ruhen einlädt. (Etwas verwöhntere Gaumen mögen den Aufstieg nach Bühl bevorzugen, wo echte fränkische Schmankerln zu haben sind). Wir folgen vom Bahnhof Simmelsdorf nun dem Rundweg "gelbe 6". Das Simmelsdorfer Tal verfügt über eine Fülle an markierten Wanderwegen, daher ist hier der Einfachheit halber meist nur die Markierung angegeben, der unsere Wanderung über einen längeren Streckenabschnitt folgt. Wo dies die Wegfindung verdeutlicht, sind die anderen Markierungen auch angeführt. Unser Weg nutzt den Fußweg neben der Straße nach Diepoltsdorf. Bald erreichen wir ein nach rechts abzweigendes Sträßchen, das zum Weiler Rampertshof führt (Markierung: Rotring / gelbe 5 / gelbe 6 / blaue 1). Wir durchqueren den Weiler (Vorsicht! Böser Hund!) und steigen über die Wiesen den Hienberg-Hang hinaus. Bei einer Gabelung müssen wir uns rechts halten! Der Weg führt mit zunehmender Steigung in den Wald. An einer Linkskehre ändert sich das Markierungsensemble: Wir folgen weiter gelber 6, zusammen mit roter 1, gelber 1, blauer 1 und gelber 5. Unser Weg erreicht weiter steigend schließlich die abwärts führende Spange der Autobahn A9. Hier wendet er sich wieder leicht abwärts und führt kurz danach an den Felsenformationen des Rampertsfels vorbei. Wenig später fällt der Weg steil ab und mündet auf eine Forststraße, die von Simmelsdorf heraufkommt. Wir wenden uns nach links und unterqueren die imposante Hangbrücke, über die die A9 führt, mit Markierung Blaustrich / blaue 1 / rote 1 / gelbe 6 / grüne 4. Wir folgen der Forststraße und erreichen nach wenigen Minuten einen Sattel auf dem Hienberg, wo unsere Forststraße auf eine andere, auf dem Hienberg entlang laufende Forststraße mündet. Hier biegen wir rechts ab und wandern mit Markierung Gelbkreuz / gelbe 6 weiter auf der Hienberg-Höhe entlang. Unser Weg bietet uns mehrfach interessante Ausblicke auf die südlich vorgelagerten Hügelketten des Nürnberger Landes. Wir steigen nun mehrfach abwärts. An einer Kreuzung biegen wir nach rechts ab; bald stoßen wir auf eine Forststraße, der wir nach links absteigend folgen. Am unteren Ende der Forststraße wenden wir uns nach halbrechts und unterqueren die Autobahnbrücke, die in kühnem Bogen das Schnaittachtal überspannt. Der Weg (Markierung: grüne 4, gelbe 6) führt nun unterhalb der A9 wieder leicht ansteigend in nördlicher Richtung. Bald erblicken wir den Weiler Au, wo wir losgegangen sind. Wo unser Weg auf ein Asphaltsträßchen stößt, biegen wir links ab und steigen mit "gelb 7" in den Weiler hinunter. Einkehrmöglichkeiten: In Simmelsdorf, nähe Bahnhof; evtl. in Bühl

Verlauf:

Au - Alter Rotenberg - Glasofen - Lange Leite - Tuchergruft - Bühl - Simmelsdorf - Tucherschloss - Bhf. - Rampertshof - Hohe Acht - Rampertsfels - Unterführung A9 / Hangbrücke - Hienberg - A9-Talbrücke Hedersdorf - Au

Informationen von

Andreas Schettler

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Kommentare

Anonym (nicht verifizierter Kommentar) am 14.09.08

Nach der Wanderung weiß man, wieso das Schnaittachtal kein Tourismusgebiet ist. Der "Weg im schönen Hangwald" ist von Unimogs durchpflügt und die heutige Holzwirtschaft läßt Restäste und -zweige einfach liegen. Und wer will denn schon eine Wanderung mit dem herrlichen Geräusch der Autobahn? Diese Tour kann man sich sparen!

Nina (nicht verifizierter Kommentar) am 08.01.07

Hi :) ich bin das zwar nich abgewandert, aber ich wohn in Rampertshof. Der "Böse Hund" unserer Nachbarn war eigentlich nur laut und immer eingesperrt. Aber er is mittlerweile tot, ebenso wie die keifenden Besitzer und das Haus ist auch schon verkauft. Also kann man völlig gefahrlos durchlaufen.

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