Polizei Pegnitz: 17 Anzeigen am Wochenende – auch Kletterfelsen kontrolliert

von Frankenjura.com - 06.04.20

Der ganz linke Teil der Hetzendorfer Wand

In einem Interview mit Frankenjura.com gibt Polizist Harald Düplois Auskunft über die Einsatzlage am vergangenen Wochenende und gibt einige aktuelle Beispiele, bei denen Verstöße der Ausgangsbeschränkung zur Anzeige gebracht wurden. Die Polizei kontrollierte auch Kletterer an der Hetzendorfer Wand, allerdings...

Übernachtungen im Freien sind derzeit verboten

von Frankenjura.com - 03.04.20

Normalerweise ist der Frankenjura bereits zur Osterzeit ein beliebtes innerdeutsches Urlaubsziel. In diesem Jahr ist alles anders. Gaststätten haben bis auf den Straßenverkauf komplett geschlossen, Unterkünfte dürfen an Touristen nicht vermietet werden. Wer nun denkt, übernachten in freier Natur sei...

Innenminister: Beliebte Ausflugsziele meiden – Kontrollen angekündigt

von Frankenjura.com - 03.04.20

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann bei einer Pressekonferenz in Nürnberg

Der bayerische Innenminister schwört seine Landsleute auf die Osterzeit ein. Mit Blick auf das schöne Frühlingswetter in den nächsten Tagen bittet Joachim Herrmann darum, möglichst zu Hause zu bleiben. Mit Blick auf Ausflüge bat er um gesunden Menschenverstand.

Söder verlängert bayerische Maßnahmen bis 19. April, es gibt aber keine Verschärfung

von Frankenjura.com - 30.03.20

Bei einer Pressekonferenz am Montag Mittag kündigt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder eine Verlängerung der bisherigen Maßnahmen bis zum 19. April an, die bayerische Staatsregierung schließt aber eine weitere Verschärfung der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt aus!

Polizeikontrollen am Wochenende, Kontakt-Disziplin an den Hotspots und ein kleiner Rest Freiheit

von Frankenjura.com - 28.03.20

Das Walberla am Freitag, den 27. März 2020 am Nachmittag. Die wenigen, die unterwegs sind, halten Abstand.

Wir haben gestern die Polizei von Ebermannstadt interviewt, die am Wochenende Kontrollen in der Fränkischen Schweiz durchführen wird. Im Anschluss daran haben wir mit dem Walberla einen beliebten Ausflugs-Hotspot besucht, um dort das Verhalten der Besucher und ein Stimmungsbild einzufangen...

Ausgangsbeschränkung: Fragen an den Freistaat

von Frankenjura.com - 26.03.20

Laut Staatsregierung sollte das Walberla derzeit nur besuchen, wer auch in der Nähe wohnt.

Die bayerische Staatsregierung hat am vergangenen Freitag eine Ausgangsbeschränkung vorläufig für 14 Tage erlassen. Zugleich gibt diese aber „Sport und Bewegung an der frischen Luft“ als triftigen Grund an, die das Verlassen des Zuhauses als Ausnahmefall ermöglicht. Dies muss allerdings...

Story

Küchenschellen im Frankenjura

von Frankenjura.com - 23.03.20

Die Corona-Krise verändert im Augenblick alles, in weiten Teilen zum Nachteil. Aber auch wenn dieser kleine Virus die Welt auf den Kopf stellt: Das Frühjahr kommt trotzdem und mit ihr die fantastische Flora des Frankenjuras. Nach Märzenbecher und Seidelbast steht nun auch die Küchenschelle (hier: Küchenschellen bei Großenohe) in voller Blüte. Und selbst die bayerische Ausgangsbeschränkung erlaubt es in bestimmten Konstellationen - nämlich alleine oder mit Personen aus dem eigenen Hausstand - die Pflanze in Natura anzuschauen. Wir beschreiben die Küchenschelle kurz und sagen auch, wo sie zu finden ist. Aber Achtung, nur gucken und nicht anfassen! Die Küchenschelle steht unter strengem Naturschutz und darf nicht beschädigt oder gepflückt werden. Zum Steckbrief und einer Karte mit einigen schönen Standorten geht es nachfolgend.

Story

Bitte daheim bleiben - der Berg rennt nicht weg!

von BergwachtAmberg - 20.03.20

Die derzeit größte Herausforderung am Berg ist der Verzicht – übernehmen wir gemeinsam Verantwortung für Ältere, Kranke und alle Risikogruppen und bleiben daheim. Auch wenn freie Zeit, gutes Wetter und tolle Fernsicht uns zu Ausflügen ins Gebirge locken. Das noch so kleine Risiko am Berg wird so zum Risiko für uns alle. Für BergretterInnen und Bergretter, für Hubschrauberbesatzungen, für das Krankenhauspersonal für die Angehörigen, für alle Menschen in unserem Land.

Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Einsatz mit Infizierten in Kontakt zu kommen, steigt täglich. In so einem Fall müssen alle Beteiligten in häusliche Quarantäne und fallen für zwei Wochen für die Bergrettung sowie für ihren ärztlichen Dienst aus. Je mehr Leute jetzt auf den Berg gehen, desto größer das Risiko für Rettungseinsätze.

In den bayerischen Alpen gab es in der vergangenen Woche mehrere Rettungsaktionen, bei denen teils auch größere Gruppen blockiert vom Berg geholt werden mussten. Das alles widerspricht dem großen Ziel, dem sich im Moment alles unterordnet - unser Gesundheitssystem zu entlasten.

Die Bergwacht Bayern ruft daher alle Bergfreundinnen und -freunde zum gemeinsamen Verzicht auf Berg- und Skitouren auf. Gebt den Rettern, Ärztinnen und Pflegern Kraft, bleibt zu Hause!