Länge 20 km
Dauer: 6 - 7 Std
Schwierigkeit: schwer
Jahreszeit: FrühlingSommerHerbstWinter
Wegeart  
Straße: 10%
Forstweg: 10%
Pfad: 80%
Waldanteil: 80%

© OpenStreetMap-Mitwirkende



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Beschreibung

Der 1975 angelegte und seither von Karl Vinzens regelmäßig überprüfte Höhlenrundweg führt auf 20 Kilometer Länge, stets mit einer 3 auf grünem Untergrund markiert, an insgesamt 30 Höhlen vorbei, von denen sieben eine Begehung mit Taschenlampe erfordern. Da man manche Höhlen auch kriechend erforschen muss, wird das Tragen älterer Kleidung und festen Schuhwerks empfohlen.

Zufahrt

Von Süden aus auf der B 14 bis zur Ausfahrt Hohenstadt. Das Pegnitztal in Richtung Neuhaus aufwärts. Bei Eschenbach nach rechts ins Hirschbachtal abbiegen und dieses aufwärts bis Hirschbach. Von Norden auf der B 85 in Richtung Amberg. Bei Edelsfeld rechts abbiegen und über Eschenfelden nach Hirschbach. In Hirschbach befindet sich am Ortsausgang in Richtung Loch ein Wanderparkplatz. Hier parken. Alternativ kann ebenso am nördlichen Ortsausgang beim Friedhof geparkt werden

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz geht man zurück zur Ortsmitte, bei der Wegtafel über die Straße und den Hirschbach und durch die Häuser hoch zum Wald. Von hier aus führt die etwa 20 Kilometer lange Wanderung (durchgehend mit Ziffer 3 auf grünem Grund markiert) an mehreren kleinen Höhlen vorbei zur Cäciliengrotte, einer zweiräumigen Höhlenruine mit einer Gesamtlänge von 40 Metern. Nun am Prellstein vorbei Richtung Hauseck und wieder an mehreren Höhlen vorbei zu den Schlossberghöhlen, hier geduckt durch einen 13 Meter langen, teilweise nur 90 cm hohen Felsgang. Über Hauseck geht es weiter zum "Brünnlesloch", eine 50 Meter lange Hallenhöhle. Als nächstes folgen die Dürrnberghöhlen, in denen nicht nur Tierknochen, sondern auch menschliche Skelette und Scherben aus der Hallstattzeit gefunden wurden. Weiter geht es zum Starenfels und leicht kletternd zu der Starenfelshöhle, auch "Grüne Grotte" genannt. Hier gefundene Stein- und Knochengeräte, Bronzeteile und Keramikscherben lassen auf frühe menschliche Behausung schließen. Über Neutras und Hegendorf erreicht man das "Osterloch", eine mehrräumige Hallenhöhle mit sehr schönen Tropfsteinen. Der weitere Weg führt vorbei am "Noristörle", einem freistehenden Felsentor, zur "Amtsknechthöhle" und weiter, vorbei an mehreren kleineren Höhlen, zur Schmidbergabri (abri = Rastplatz der Steinzeitmenschen), eine etwa 4,5 m x 4,5 m große Höhlenruine. Weit abenteuerlicher ist allerdings ein kleiner Abstecher in eine Spalthöhle links unterhalb. Hier führt rechts ein knapp zehn Meter langer Schlupfgang (nichts für Leute mit Platzangst) in eine Tropfsteinhöhle. Nach kurzer Wanderung wird der Ausgangspunkt in Hirschbach erreicht.

Verlauf:

Hirschbach - Prellstein - Hauseck - Neutras - Hegendorf - Noristörle - Hirschbach

Aktuelle Hinweise

Event

Es gibt derzeit keine Hinweise. Dies können einerseits Gefahrenmeldungen, andererseits naturschutzfachliche oder soziale Notwendigkeiten sein, die es zu beachten gilt. Falls dir etwas Wichtiges aufgefallen ist, kannst du hier eine Meldung dazu machen. Auch Hinweise, die sich aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ergeben, kannst du hier melden.

Kommentare

Anonym (nicht verifizierter Kommentar) am 15.01.12

Hallo, habe die große Runde heute (15.Januar 2012) in 4,5 h geschafft. War sportlich unterwegs und bin nur in 2 Höhlen gekrabbelt, aber in die Anderen einmal mit der Taschenlampe reingeleuchtet. Auch im Winter kann man diese Tour empfehlen, jedoch unbedingt Wanderstöcke und gut profilierte Wanderschuhe vorausgesetzt. Interessant auch: http://www.tourensuche.eu/orte/268710/Hirschbach und: http://www.hikr.org/tour/post36010.html Gruß Thomas

Anonym (nicht verifizierter Kommentar) am 29.09.11

Es ist wirklich eine wunderschöne Wanderung,viel im Wald und insgesamt knapp 850 Höhenmeter. Zu empfehlen nur in der trockenen Zeit! Giftige Anstiege über Wurzeln usw. zu den Höhlen.

Anonym (nicht verifizierter Kommentar) am 10.08.11

Sehr starke Wanderung, gut zum trainieren fürs Gebirge wenn man wirklich alle Höhlen erklimmt.Eine der schönsten Wanderungen in der Hersbrucker. ANSTRENGEND!!

Anonym (nicht verifizierter Kommentar) am 31.08.09

Wow! Wir sind begeistert!!!! Diese Wanderung ist wohl eine der besten, die wir in diesem Gebiet gemacht haben. Viel Wald, schmale Pfade, anspruchsvoll (viele Höhenmeter) und perfekt ausgeschildert - rießen großes Lob!!! Allerdings nichts für Straßenschuhe und Turnschuhe ohne Profil oder ungeübte Spaziergänger. Taschenlampe bitte nicht vergessen - falls man wirklich in die Höhlen krabbeln möchte ist die ein Muss (je heller und leistungsstarker umso besser). Wer die dunklen Höhlen und Löcher nicht mag kann jederzeit drüber klettern und dran vorbei wandern. Hier wird niemand gezwungen den Fledermäusen guten Tag zu wünschen. Diese Tour ist nur empfehlenswert und die Zeitangabe von 6-7Stunden mehr als gerechtfertigt! Note 1+

Johanna (nicht verifizierter Kommentar) am 08.04.07

Diese Wanderung ist wirklich empfehlenswert, da sie durch ruhige Wälder und über Wiesen führt. Man sollte aber etwas mehr Zeit einplanen, wenn man auch die Höhlen besichtigen will.

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