Supernova (11+): Alexander Megos gelingt erste 11+ im Frankenjura!

02.10.15

Am 01. Oktober 2015 schreibt Alexander Megos erneut Klettergeschichte: Ihm gelingt mit ´Supernova´ die erste Frankenjura-Route im Schwierigkeitsgrad glatt 11+ (9a+/9b). Die Linie befindet sich am Planetarium im Unteren Püttlachtal und wurde von Joshua Schulz entdeckt. ´Supernova´ ist damit nicht nur die erste 11+ des Frankenjuras, sondern auch die erste und einzige in ganz Mitteleuropa.

Alexander Megos in ´Supernova´ (11+) am Planetarium (Bild: Julian Söhnlein)Alexander Megos in ´Supernova´ (11+) am Planetarium (Bild: Julian Söhnlein)

Alex benötigte insgesamt fünf Klettertage und mehr als 15 Versuche für den Durchstieg. „Eine Wahnsinns-Linie! Die Route hängt auf 18 Meter Wandhöhe mehr als sechs Meter über und hat sehr interessante Griffstrukturen. Und in diesem Grad nicht selbstverständlich: Sie ist komplett natürlich, also ohne gebohrte oder geklebte Manipulationen.“, charakterisiert Alexander die Route.

Er kennt ´Supernova´ seit Mitte September diesen Jahres. Gezeigt hat sie ihm Joshua Schulz, der die Linie 2012 eingebohrt hatte, diese dann aber „Dimensionen“ zu schwer für den eigenen Durchstieg empfand und sie aus diesem Grund an Alex verschenkte.

Das Planetarium im Unteren PüttlachtalDas Planetarium im Unteren Püttlachtal

Die Route befindet sich am Kletterfels ´Planetarium´ hoch oben am Südhang des Unteren Püttlachtals. Sie zieht rechts der Route ´Meteor´ durch den großen Überhang via sechs Zwischenhaken zum Umlenkhaken von ´Galaxis der Gelähmten´. Entdecker Joshua Schulz: „Bei ´Supernova´ handelt sich um einen fast waagerechten Dachboulder mit Crux an offenen Griffen und einer kleinen Seitleiste“.

Der 22-jährige Erlanger hat mit seiner Erstbegehung die Frankenjura-Skala von 11/11+ auf glatt 11+ erweitert. Mehr noch: ´Supernova´ ist aktuell die schwerste Sportkletterroute im deutschsprachigen Raum und gehört damit auch zu den schwersten Routen der Welt. Sein Trainer Patrick Matros zur Neutour: „Beim Sichern sah es so aus, als ob es ihn am Schlüsselzug fast zerreißt: Der Durchstieg war sicher kein Spaziergang, selbst für Alex nicht! Nur zum Vergleich: die FJ-Toproute ´The man that follows Hell´ konnte Alex innerhalb von nicht einmal zwei Stunden klettern.“

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