Länge: 35m
Ausrichtung: Ost
Jahreszeit: SommerHerbst
 
Schwierigkeit: 5+
 
Absicherung: Schlecht
Erstbegehung: unbekannt (vor 1979)
 

Hammerschmiedturm

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Die Route Schlingenklauweg ist Nr. 20 im Topo.

© OpenStreetMap-Mitwirkende



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Kommentare

Alma am 31.01.19

@Dynamics: Auch wenn es eigentlich im Forum diskutiert werden sollte. Ich finde den Ansatz von dir ganz gut. Es geht auch darum, Routen zu erhalten, die sich (gut) selbst absichern lassen. Aber "Alte Schlingen durch neue Schlingen"?! Eher nicht, alle sicherungsrelevanten Dauerschlingen sollten entfernt werden, da sie zuverlässige Sicherungen suggerieren. Diese Sicherheit, da man den Alterungsprozeß von Dauerschlingen nicht wirklich einschätzen kann, ist meist aber nur begrenzt gegeben. Sprich man sollte selber Keile und Schlingen mitnehmen und den Umgang damit natürlich auch lernen. Es ist kein "Teufelswerk" ;-). Wichtig wäre vielleicht eine bessere Kennzeichnung bzw. Hervorhebung schlecht gesicherter bzw. kompliziert absicherbarer Routen in gängigen "Führerwerken", aber auch der selbst gut absicherbarer Routen . Wirklich "vergessene" Wege kann man sicherlich mit zuverlässiger Sicherung attraktiver gestalten, um das Routenpotential zu erhöhen. Aber dann mit sparsamer Ergänzung von neuen Haken, sondern eher durch Tausch von z. B. essentieller Schlingen oder Normalhaken gegen Klebehaken. Die Frage ist auch , ob man bei über 11.000 Routen in Franken dies überhaupt noch notwendig ist.

Dynamics312 am 30.01.19

Da habe ich mich vielleicht ein bisschen missverständlich ausgedrückt. Letztlich meinte ich, dass in klassischen Routen die entsprechende Absicherung meiner Meinung nach im Optimalfall nur durch neues Material ersetzt werden sollte. Heißt: Alte Schlingen durch neue Schlingen. Rostige Normalhaken durch neue Normalhaken.
Und ich finde schon, dass sich Normalhaken und Bohrhaken nicht nur dadurch unterscheiden, dass die eine Hakenart ein paar Jahrzehnte früher "erfunden" wurde. Allein dadurch das sich Normalhaken eben nicht überall anbringen lassen, drückt man damit auch einen gewissen Stil aus.

michl renner am 12.01.19

Danke für eure Meinungen. Erstmal: Es ist noch nichts saniert. Ich habs ja mit der Absicht hier ins Forum gebracht um die Reaktionen zu sehen. @ christoph: die felsqualität der route ist hervorragend, sie endet nur oben auf höhe der umlenkung pachtner. dort umzulenken macht schon sinn. ich denke es klettert halt auch deswegen keiner, weil man durchs gemüse raus müsste. @ dynamics: die sache mit den schlingen. die erste schlinge ist eine knotenschlinge im riss und keine sanduhr. nicht ganz klar ist mir das mit dem guten normalhaken. wenn ich vorhabe einen haken zu setzen, warum dann ein nh? die jungs früher hatten nur nh, es war der standard der absicherung. heute ist der standard halt ein besserer. wenn du heute holz machst nimmst du auch die motorsäge und nicht die handsäge? dann noch eher ganz weglassen und gleich sagen hier muss mobil gesichert werden, das wäre für mich die traditionelle alternative. ring und keil müssten dann verlängert werden, um einen ordentlichen seilverlauf zu haben. fazit: an der umlenkung würd ich mal festhalten. wer bock hat kanns ja weiter raus machen und braucht die umlenkung auch nicht. die obere sanduhr (die auch recht massiv ist) werd ich neu "beschlingen", die knotenschlinge drunter nicht.

Christoph am 09.01.19

Also wenn die Schlinge "ringwertig" ist, würde ich sie auch eher austauschen. Wäre doch schade, wenn dem "Schlingenklauweg" seine Schlingen geklaut würden? ;-) Ich biete mich auch gerne an, das zu erledigen, oder auch bei der Sanierung zu helfen, falls der Schlingentausch nicht sinnvoll ist. Finde es auch schade, dass solche Wege immer mehr zuwachsen, aber andererseits gehen wohl heutzutage kaum noch 5er-Kletterer hoch zum Alten Schloss um sowas zu klettern. Als Aufwärmroute ist sie wahrscheinlich auch kaum geeignet, also wird es auch nach Sanierung etwas für Liebhaber bleiben. Mal davon abgesehen, dass die Vegetation auch nicht weniger wird, wenn keiner der sowieso wenigen Kletterer was dagegen tut. Darauf hat schon vor Jahren mal Christl Gensthaler (geb. Bühler) im Steinschlag der IG hingewiesen (2007/3).

Sächle am 09.01.19

Hm, das mit den klassischen Wegen sehe ich eigentlich auch so. Der Schlingenklauweg bzw. Hochlandweg wachsen leider immer mehr zu und verstauben. In den letzten 50 Jahren hat sich der ganze Vegetationszustand im Frankenjura fast um 180 Grad gewendet. Google mal das Bild von der Klinge bei Wikipedia von 1935, da wächst nix, nur Fels. Damals war es bei der Hammerschmiede bestimmt ähnlich, schätze ich mal.

Dann kommt es halt, das wenig exponierte Wandstellen, die die Schwachstellen im Felsen darstellen halt anfällig für Vegetation sind. Die Bieringerverschneidung am Roten Fels zB ist so zugewachsen, dass man sie nicht mehr klettern kann. Ich würde mich echt freuen, wenn diese Route hier einige wenige Haken bekommt und so zumindest ein paar mal geklettert wird. Einen Umlenker finde ich aber schon höchst angebracht wg Felskopfausstieg und so.
Wenn aber ein Klassiker nicht so verfällt wie der hier, dann sollen auch keine zusätzlichen Haken rein, das sehe ich genauso.

Dynamics312 am 08.01.19

Ich fände es gut, wenn klassische Routen auch mit klassischer Absicherung saniert werden würden. Oft reicht es ja schon, wenn man die alten Schlingen einfach durch neues Material ersetzt. Oder sind die Sanduhren so bröselig? Eventuell kann man ja auch einen guten Normalhaken schlagen. In solchen Routen einfach Bohrhaken zu setzen, sehe ich kritisch und allein die Absicherung mit Bohrhaken führt ja auch nicht autmotisch zu mehr Begehungen.

Sächle am 06.01.19

Ahh ja, mit dem neuen Topo, erkenn ichs nun auch. Kann mich gerade nicht mehr an den Gemüsezustand dort oben in der Gufel erinnern, ich fände es schön, wenn es dort am Ende der Verschneidung einen Umlenker geben tät. Aber da wo die 20 im Topo steht dürfts auch OK sein. Vielen Dank übrigens. Werde mal nach der Sperrung reinschauen!

michl renner am 01.01.19

Da das Topo ja nicht stimmt, vielleicht zur Erklärung: Ich würde den UH in etwa dahin setzen, wo die Zahl 20 steht. Das ist ziemlich genau die Höhe wo auch die Tour links (Pachtner) einen UH hat. Also über der 2. Schlinge. Ab hier ist es nur noch Gemüse. Auf Höhe der ersten, einer recht maroden Knotenschlinge, würde ich einen Haken setzen. Mehr net. Wäre auch dem Seilverlauf dienlich. Der untere Teil hat schon vor Jahren vom Tobi Christian mal nen Bühler spendiert gekriegt.

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