Ein Fall für Lasix Long

Bisher wurden zu Ein Fall für Lasix Long 19 Kommentare abgegeben.

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MatzeArlt am 28.05.16

Der schwerste Zug ist direkt am 1.H. Aber auf dem Weg zum 2.H muss man schon dran bleiben. Kurz vor dem 2.H besteht beteits Erdungspotential. Da muss der Sicherungsmann sehr wachsam sein. Wie ein Vorredner breits gesagt hat, liegt ein Friend etwa in der Hälfte zwischen 2. und 3.H. Diese Meter sind etwa 6. Wie einiges hier aber schon ganz schön speckig, insbesondere die Tritte. Insofern ist die Zwischensicherung schon ratsam.

Anonym am 01.09.08

Die Schlüsselstelle ist ja unten, wo man direkt über den Haken klettert. Zwischen dem 2. und 3. Haken kam es mir ungefähr wie ein 6er vor. Aufpassen muss man aber schon. Geht man kurz vor dem 3. Haken ab, reicht es wohl auf den Boden.

Gruß von einem Sachsenkletterer auf Frankenbesuch.

ClimbingShark am 24.07.08

Nen 2er und nen 5er Flex-Friend in die großen Löcher nach dem 2. H gestopft und man kann die Tour relativ beruhigt angehen. Ich finds jedoch sehr zackig für den Grad im unteren Teil. Aber 7er lagen mir noch nie :-)

Jürgen Kremer am 16.09.03

Hallo Stephan,
weiß nicht, ob man da Romantikverfechter sein muß. Ich meine, Du bist selber lange genug im Geschäft, daß Du auch weißt, daß früher viele weitere Hakenabstände dadurch entstanden sind, daß nicht etwa der Erstbegeher das so wollte, sondern daß er einfach keinen Bock hatte, noch länger an einem Handbohrmeisel rumzuschlagen. Ich will mich jetzt nun wirklich nicht in diese Diskussion insofern einmischen, weil ich die Situation des Erstbegehers nicht kenne und hier die historischen Gegebenheiten auch nicht zu beurteilen mag. Das ist ja in "Hausgebieten" anders. Dies ist nicht mein Hausgebiet, ich hätte mich aber mindestens fünf mal in die Hose gepisst, wenn ich denn noch eine Tropfen davon gehabt hätte, als ich eingestiegen bin. Gut, jetzt könnte man wieder die Diskussion anstoßen: "Hat er sich überschätzt?", denke ich aber nicht, ich meine, jeden Grad, den man meint, sicher (also im Grunde auch ohne Sicherung) zu können, da kann es auch immer wieder zu "Wacklern" kommen, wo man sich mal reinsetzen muß. Und selbst nur dann, wenn Du sagst, naja, am Abend vorher zuviel gesoffen oder was weiß ich was sonst gemacht.
Hausgebiet! Wie ich finde ein gutes Stichwort, denn irgendwie ist es doch so: Du weißt, die Abstände sind in einer Tour sehr weit, aber Du kletterst sie doch! Weil Du die Route kennst, machst Du das auch ohne flaues Gefühl im Bauch. Insofern muß ich Dir Recht geben. Man sieht den Abstand von unten, wie Michl richtig sagt kann man die Route notfalls von drüben einhängen. Daher eher nicht nachsanieren. Obwohl ich es mir (in meinem innnersten, feigen Herzen) manchmal gewünscht hätte. Aber manchmal bin ich auch Held!

Romantikverfechter (StefanLöw) am 16.09.03

Zu guter Letzt -hoffentlich- das leidige Thema.Ich persönlich meine,daß eine Tour ganz gleich von wem sich nach etwa 10 (15?)Jahren in ihrer Art etabliert hat und somit ´Bestandsschutz´ bedarf. Es gibt inzwischen genügend Plasiertouren neueren Datums für entspanntes Klettern.Klassiker erhalten und nicht ´Zeitgerecht´ gestalten!!

Hannes 2 am 16.09.03

Was für ein erbärmliches Gewinsel nach ach so anspruchsvollen Routen für die Helden der Vertikalen.

Jörg am 16.09.03

das haben wir bei "Reise nach Indien" und "Reif für die Insel" auch mal gedacht.....

Johannes am 16.09.03

Jetzt bleibt halt mal locker, ich bin eigentlich in meiner Gutgläubigkeit an die Menschheit sehr überzeugt, dass hier sicher kein zusätzlicher Haken gesetzt wird, ich denke diese Route wird von allen in ihrer Absicherung akzeptiert... Mfg Jo

Jörg am 16.09.03

... und wie wirds dann wieder laufen? Wir schreiben alle eifrig, dass wir keinen zusätzlichen Haken haben wollen und dann geht irgendeiner von den Nachsanierern her und setzt ihn doch mit der Begründung "der Erstbegeher hats doch erlaubt".

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